Auf der Suche nach dem Schatz im Silbersee

Diesen haben wir zwar nicht gefunden, dafür aber wieder einmal mehr Unmengen an Müll! Der heftige Gewittermarathon mit Starkregen am frühen Morgen verschreckte weder mich noch meinen mittlerweile treuen Tourgefährten Heinz. Pünktlich um 08:30 Uhr ging es vom Treffpunkt in Lahntal/Caldern in Richtung Silbersee. Am Ziel angekommen, führte der Weg uns zunächst steil bergauf, um anschließend mit einem tollen Ausblick aus luftiger Höhe (550 m ü. NHN) belohnt zu werden. Der karge Boden des ehemaligen Steinbruchgeländes ist die ideale Grundlage für zahlreiche Pionierpflanzen und einige Flechten. Im stillgelegten Steinbruch mit seinen zerklüfteten Steilwänden und zahlreichen Wasserstellen haben sich

NSG Sandsteinbruch Unterrosphe

Besuch im im Reich der Bärlappe und Amphibien oder so ähnlich hätte genauso gut die Veranstaltung der Aktionsgmeinschaft Rettet den Burgwald e. V. (Wetter/Hessen) heißen können. Die letzten dunklen Regenschauerwolken verzogen sich, als die naturkundliche Exkursion am Morgen des 13. Augusts losging. Mit einem kräftigen Handschlag begrüßte Nobert Wegener von der angrenzenden Revierförsterei alle Teilnehmer. Die aufgrund des etwas unsicheren Wetters zunächst zaghaft, aber dann doch in guter Stärke am Treffpunkt aufschlugen. Ziel war das etwa 5 Hektar große Naturschutzgebiet alter Sandsteinbruch bei Unterrosphe. Dort wurde bis Anfang der 1990er-Jahre Sand abgebaut und später im Zuge der Renaturi

Pilzpfanne bei Regenwetter

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung! Dieses Sprichwort hat bestimmt schon einjeder mal im Laufe seines Lebens gehört. Getreu diesem Statement habe ich bei strömenden Regen meine sieben Sachen zusammengepackt und bin raus in den Wald. An jenem Morgen begrüßte mich das Wetter mit einem düsteren Himmel, reichlich Regen und für den Sommermonat August bescheidenen zwölf Grad plus. Der Niederschlag der vergangenen Stunden hatte über Nacht aus ruhig dahinplätschernden Bächen reißende Wildbäche mit braunen Wasser werden lassen. Nach ein paar Kilometer Autofahrt kam ich an meinem Ziel an. Der Regen hatte zwar etwas nachgelassen, aber dass machte kaum einen Unterschied. Je

Naturfreunde?

Einigen Menschen scheint die Anwendung der technischen Errungenschaft Mülleimer ein völliges Mysterium zu sein. Wie sonst kann man sich die müllhaldenähnlichen Zustände an einem Natursee erklären? Viele Menschen - darunter auch Outdoorfans und Bushcrafter - zieht es in der Sommerhitze raus in die Natur, am besten in die Nähe von kühlem Nass. Was kann es da schöneres geben, als an einem abgelegenen Natursee zu fahren, der nicht wie ein offizieller Badesse völlig überlaufen ist. Eilig wird Grillgut, Knabberware und ein paar kühle Drinks besorgt und schon steht dem kleinen Abenteuer im Grünen nichts mehr im Wege. Grillen und Trinken in einer wunderschönen Umgebung. In dieser herrlichen Ruhe ka

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