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Besinnlich durch den Burgwald

June 3, 2018

Ein besonderes Naturerlebnis gönnten sich am vergangenen Frohnleichnahm eine Gruppe von fünf Personen, darunter zwei Kinder (12 und 16 Jahre)

Hinein in den schönen Burgwald ging es früh morgens mit der Gruppe

 

Unter dem Motto Sinnestour-Waldbaden stand die letzte Veranstaltung von My Nature Guide am Frohnleichnahm und bildete den Auftakt für naturnahe Erlebnisse im Wald. Man könnte auch vereinfacht sagen, die Natur mit all seinen Sinnen zu erleben. Dafür begaben wir uns in das Herz des Burgwaldes, der uns morgens mit einem wunderschönen Vogelkonzert am Parkplatz empfing. Schon nach wenigen Metern war ein gutes Gehör von allen gefordert. Unter anderem ging es darum, für fast eine halbe Stunde den Geräuschen der Natur zuzuhören und sie den Quellen zuzuordnen. Neben den vielen Vogelstimmen und zahllosen vorbeifliegenden Insekten, fiel allen in der Gruppe aber auch ganz deutlich auf, dass viele Verkehrsflugzeuge in großer Höhe die Idylle immer wieder störten.

Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Erwachsenen war es eine interessante Erfahrung die Geräusche der Natur wahrzunehmen

 

Eine weitere spannende Erfahrung war es für die einzelnen Teilnehmer mit verbundenen Augen einen Baum am Stamm zu ertasten und ihn dann später wiederzufinden.

 Interessanterweise waren hier die Damen den Herren unterlegen. Vermutlich lag es

es aber auch einfach nur daran, dass die Kinder sich einen riesen Spaß daraus machten, die Erwachsenen kreuz und quer durch den Wald zu scheuchen, bis sie endlich an ihrem zu ertastenden Zielbaum ankamen. Auch nicht ganz so einfach war es bestimmte Gegenstände aus der Natur (wie z. B. Blätter, Früchte und Pflanzenteile) nur mit den Händen zu ertasten und bestimmen zu können. Später erfuhren dann die Teilnehmer noch die unterschiedlichen Aromen unserer Nadelbäume, wie zum Beispiel Fichte, Lärche, Kiefer und Douglasie. Sehr überrascht waren alle, wie intensiv die Douglasie nach Orange riecht. Der jüngste Teilnehmer quittierte dies mit dem Kommentar: "Erinnert mich irgendwie an Weihnachten...!" Zusätzlich erfuhr die Gruppe dann noch zu den Nadelbäumen ein paar Besonderheiten und deren Wert in der Wildkräuterküche. Wie bestellt, fanden wir dann tatsächlich noch eine kleine Sensation: Nämlich alle vier Nadelbäume zusammen auf einem Fleck!

 Die kleine Sensation von links nach rechts: Kiefer, Lärche, Douglasie und Fichte

 

Kurz vor der Mittagspause war noch einmal genaues Hinsehen und Konzentration  angesagt. Denn auf einem Tuch lagen fünf Dinge aus der Natur, die nur kurz zu sehen waren und anschließend in der Umgebung gesucht werden mussten. Frische Luft und Bewegung in Kombination macht natürlich Hunger. Gegen Mittag suchten wir uns dann ein gemütliches Plätzchen für eine ausgiebige Pause.   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während der Pause ergaben sich zwischen Kaffee und Butterbrote das ein oder andere anregende Gespräch. Besonders erfreulich war es, dass es einem Teilnehmer, der noch am Morgen über Kreislaufschwäche klagte, wieder erstaunlich gut ging. Die heilende Wirkung von Waldaufenthalten ist keine Erfindung esoterischer Spinner, sondern mittlerweile wissenschaftlich belegbar. Bereits eine halbe Stunde im Wald stärkt das Immunssytem, baut Stresshormone ab und führt zu Wohlbefinden.  Einem kleinen neugierigen Freund begegneten wir dann auch noch. Eine junge Erdkröte kreuzte noch unseren Weg. Sie war so wunderbar erdbraun gefärbt und die Kinder kommentierten dies, dass sie nun wüssten warum die Erdkröte ausgerechnet Erdkröte heißt. Entspannt und gestärkt ging es dann langsam wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt. Als letzte Station war dann nochmal der Geruchssinn gefragt. In sechs kleinen Boxen befanden sich verschiedene Pflanzen. Aufgabe war es nur anhand des Geruches die unterschiedlichen Pflanzen zu bestimmen oder zumindest beschreiben zu können, an was der Geruch den Teilnehmer erinnert.

Keine leichte Aufgabe - Pflanzenbestimmung anhand des Geruches: Von oben links nach unten rechts in Reihenfolge: Wiesenkerbel, Fichtenharz und -nadeln, echte Kamille, Wasserminze, Holunder und Waldmeister.

 

Mein Dank geht an: Claudi, Eva, Heinz, Finn und Luis! Ihr wart eine tolle Truppe!

   

 

 

 

 

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